Satzglieder

Satzglieder sind in der deutschen Grammatik die Satzteile, die immer nur im Ganzen verschoben werden können, ohne dass sich dabei der Sinn des Satzes verändert.

Die Satzglieder



Die Satzglieder werden auch Satzkonstituenten genannt. Dabei handelt es sich in der Grammatik, um Satzbestandteile, die nur als Ganzes, und nie in kleinen Teilen, verschoben werden können. Durch die Satzglieder können in der Grammatik auch Umstell-, und Verschiebeproben durchgeführt werden.

Die Verschiebeprobe

Wenn ein Satzglied umgestellt wird, dann ist sofort zu erkennen, welche Wortfolgen nicht geändert werden können, ohne dass sie den Sinn des Satzes verändern würden. Die erkannten Wortfolgen können auch als Satzglieder bezeichnet werden.





Die Satzgliedtypen

In der deutschen Syntax gibt es unterschiedliche Satzglieder.

• Das Subjekt stellt den Satzgegenstand dar.
• Das Prädikat macht eine Satzaussage.
• Das Objekt ist die Satzergänzung. Hier finden sich der Dativ, der Akkusativ und der Genitiv.
• Die Adverbialbestimmung

Die Satzglieder werden in der deutschen Grammatik als die satzbildenden Elemente bezeichnet, da sie eine Ebene zwischen den Sätzen und den Worten bilden.

Konstituenten und Wortkonstituenten

Der Konstituent ist auch der Satzteil. Er ist der Oberbegriff zu einem Satzglied. Bei einem Wortkonstituenten handelt es sich immer um den kleinsten Bestandteil von Wörtern, der aber bedeutungstragend ist. Bei Satzgliedern handelt es sich immer um die Einheit eines Satzes, die sich dadurch auszeichnet, dass sie alleine die Position vor dem finiten Verb besetzen kann. Bei einer Konstituente handelt sich im Allgemeinen um ein sprachliches Element, das als Teil einer größeren Einheit gezählt werden kann. Im Duden wird der Satzteil immer wieder als Synonym für den Konstituenten angeführt. Bei dem Wort des Satzgliedes oder dem Wortkonstituenten findet sich eine genauere Präzision, als nur bei Konstituent.